Was ist Diabetes mellitus?

Der Diabetes mellitus ist die Bezeichnung für eine Stoffwechselerkrankung, die in den unterschiedlichsten Kombinationen auftreten kann. Im Volksmund wird er oftmals vereinfacht „Zuckerkrankheit“ genannt. Diabetes mellitus beschreibt ein Leiden, bei dem eine Person, bedingt durch Insulinmangel oder -resistenz, einen zu hohen Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) hat. Insulin ist ein Hormon, das in speziellen Zellen (Langerhansschen Inseln) der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Diabetes mellitus lässt sich in mehrere Typen kategorisieren.

Die Häufigsten sind:

Typ-I-Diabetes

Die Betazellen der Bauchspeicheldrüse werden zerstört, so dass ein Mangel an Insulin entsteht.Typisch für diese Form des Diabetes ist die starke Gewichtsreduktion sowie vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit. Des Weiteren können Symptome, wie Sehstörungen, Kopfschmerzen etc. auftreten.

Typ-II-Diabetes

Kombination aus Insulinmangel und -resistenz sowie anderen Faktoren. Bei diesem Typ treten unspezifische Symptome (Müdigkeit, Sehstörungen, erhöhtes Infektionsrisiko) auf, weswegen er schwierig zu diagnostizieren ist. Hinzu kommt, dass diese Symptome oftmals erst nach vielen Jahren erscheinen.

Schwangerschaftsdiabetes

Wie der Name schon sagt, tritt dieser Typ während der Schwangerschaft auf, auch wenn die werdende Mutter zuvor nie erhöhte Blutzuckerwerte hatte. Meist klingen die Symptome nach der Geburt wieder ab.